Der Raspberry Pi als Webserver

Durch | 21. August 2020

Die Idee:

Der Raspberry Pi als Webserver… ein Kollege hatte mir zum SysAdmin-Day einen Raspberry Pi geschenkt und nachdem ich mittlerweile Zeit hatte, mich mit dem Gerät etwas näher zu beschäftigen, entschloss ich mich einen Heimwebserver daraus zu basteln. Die Rahmenbedingungen bei meinen privaten Bastelprojekten waren, wie meistens 😉 recht einfach abzustecken:

  1. Oberste Direktive: Es darf das Haushaltsbudget nicht belasten (= so wenig wie möglich kosten)
  2. Es dürfen nur Komponenten verwendet werden, die ich schon zu Hause hatte (=logischer Schluß aus 1)
  3. Der Webserver muss leise und sehr stromsparend sein
  4. es muss Spaß machen

Zur engeren Auswahl als Betriebssystem für den Raspi standen dann schlussendlich noch 2 Distributionen: Pidora und Raspbian. Mein persönlicher Favorit war die auf Fedora basierende Implementierung Pidora, die sich jedoch in Puncto Bedienerfreundlichkeit und Softwarerepositories gegenüber dem Raspbian-System geschlagen geben musste.

Da die Installation der Buchdatenbank doch mit recht vielen Megabytes zu Buche schlagen würde und sie ja auch noch durch Exzerpte, Besprechungen etc. wachsen sollte (siehe kuchers-blog), war die interne SD-Karte des Raspi als Speicherplatz keine Option auf Dauer. Somit kamen der aktive USB-Hub und eine ausgediente 120GB externe 2.5″-Festplatte ins Spiel. Die Platte wurde mit EXT4 formatiert und auf /var/www á la Debian über die fstab eingehängt und versieht seither ihren Dienst als Speicherort des Webservers. Nun lagen diese Experimentalaufbauten kunterbunt verstreut in einem Haufen an Kabeln auf meinem Schreibtisch. Das konnte natürlich so nicht bleiben… ein Rack musste her.

Aus einem erst kürzlich fertig gestellten Heimwerkerprojekt hatte ich noch diverse Vollholzteile übrig und der ein oder andere Plexiglasrest lag auch noch in meinem Bastelkeller rum.

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