Raspberry PI NAS WEB

Durch | 20. August 2020

Raspberry PI mal 2 NAS und WEB im KellerDie Idee:

… nach den diversen kleineren Projekten und dem „Warmwerden“ mit dem Raspi-System begann sich eine Begehrlichkeit in meinem Kopf festzusetzen, deren Umsetzung nur mehr Zeit bedurfte::

  1. Oberste Direktive: Es darf das Haushaltsbudget nicht belasten (= so wenig wie möglich kosten)
  2. Es dürfen nur Komponenten verwendet werden, die ich schon zu Hause hatte (=logischer Schluß aus 1)
  3. Erweiterung zu 2: eine weiterer Raspi Rev. B inkl. Ladegerät und SDHC-Karte musste noch als NAS-Logikeinheit angeschafft werden
  4. Der NAS- und der Webserver müssen leise und sehr stromsparend sein
  5. es muss Spaß machen… wie immer

Nachdem sich Raspbian bereits in den letzten Basteleien als das am angenehmsten zu handhabende System für den PI herauskristallisiert hatte, war es naheliegend dabei zu bleiben. Eine alte USV hatte ich noch in meiner IT-Rumpelkammer stehen und so kam sie hier wieder zu neuen Ehren.

Im wesentlichen besteht der Aufbau nun aus 2 Grundmodulen mit je einem Raspi Rev. B, einem aktiven USB-HUB und den jeweiligen Netzteilen. Der Webserver hat 2 an den Hub angeschlossene 2,5″ Festplatten in externen Gehäusen von denen eines als Speicher des Document-Root-Verzeichnisses des Webservers dient und das andere als Samba-Share für den Austausch der einzelnen Rechner im Hause Kucher.  Der NAS-Server dient derzeit ausschließlich zu Sicherungszwecken und hat für diese Aufgabe ein externes Gehäuse für 2 x 3,5″ Festplatten á jeweils 2 TB über USB angeschlossen. Via Samba-Shares können die jeweiligen SIcherungsverzeichnisse der einzelnen Rechner im Haus eingebunden werden.

Diverse Holzteile hatte ich noch in meinem Bastelkeller übrig und der ein oder andere Plexiglasrest lag auch noch dort rum. Die Grundplatten für die Montage der PI’s sowie der anderen Teile dienen nun auch als Halterung für die Kabel, welche mittels Kabelbindern ordentlich verräumt sind. Zu guter letzt hängt natürlich das ganze an einem Strommessgerät und als kleines Extra habe ich noch einen Temperatursensor gebastelt, welcher die Temperatur über den GPIO des Webservers überwacht.

An Software wurde noch Apticron, htop, die Module für den Temperatursensor installiert und eine paar kleine Skripts geschrieben, die mir einmal am Tag die Statusdaten der PI’s per Mail schicken.

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